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    <title>Dr. Holmer Stahncke RSS</title>
    <link>http://www.holmer-stahncke.de/</link>
    <description>Dr. Holmer Stahncke Blog</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>Dr. Holmer Stahncke</copyright>
  <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 23:09:08 +0100</pubDate>
    <item>
      <title>Verborgenes Hamburg</title>
      <description><![CDATA[<h2> Eine aktualisierte Neuauflage</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: text-top;" title="verhh" src="index.php?tinymceimg=verborgenes_hamburg_2.png" alt="verhh" width="206" height="371" />Der vom Jonglez-Verlag herausgegebene etwas andere Reiseführer will auf Orte, Bauten und Objekte aufmerksam machen, die vielen Menschen, auch selbst wenn sie seit vielen Jahren in Hamburg leben, unbekannt sind. Es geht um das Große, aber auch um das Kleine, das Verborgenes – um Details an einem Haus, die man übersieht oder nicht einzuordnen weiß. Der Leser soll auf eine Tour durch Hamburg genommen werden, soll sich beispielsweise nicht nur an der vielfotografierten Fassade des Afrikahauses an der Reichenstraße erfreuen, sondern sich auch auf die Rückseite des Hauses begeben, wo eine unscheinbare Tür eine interessante Geschichte zu erzählen weiß. Das Hamburger Abendblatt schrieb von einer Entdeckungstour, die für einen Aha-Effekt sorgt.</p>
<p>Das Buch ist nach Stadtteilen geordnet und informiert die Leser. auch, wie sie verschiedenen Orte mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichen.</p>
<p><a href="https://jonglezpublishing.com/de/" target="_blank">Jonglez Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=49</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=49</guid>
      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Baugenossenschaft Bergedorf. Überleben in schweren Zeiten.</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Aufsatz im Lichtwark-Heft 2022. Das Bergedorfer Magazin für Geschichte, Kultur und Gesellschaft</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="Lichtwark 2022" src="index.php?tinymceimg=lichtwark.jpeg" alt="" width="206" height="293" />Die 1922 von Sozialdemokraten gegründete Baugenossenschaft Bergedorf war vertraglich eng mit der Stadt Bergedorf verbunden. Der Magistrat stellte Mitglieder im Aufsichtsrat und im Vorstand. Das erleichterte den Nazis 1933 die Gleichschaltung der Genossenschaft. In den Jahren der Weimarer Republik hatte die Genossenschaft zwei gartenstadtähnliche Wohnanlagen gebaut. Anfang 1939 wollte die Stadt Hamburg ihr den Bau von 1200 Wohnungen in Bergedorf übertragen. Schnell wurde klar, dass die ehrenamtlich geführte kleine Genossenschaft damit überfordert sein würde, so dass das Wohnungswirtschafts- und Siedlungsamt und der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmens eine Verschmelzung mit dem größeren Hamburger "Bauverein der Verkehrsangestellten" verlangten. Dagegen konnten die Bergedorfer sich mit Erfolg zur Wehr setzen, nicht zuletzt, weil das große Bauprojekt auf die Zeit nach dem Krieg verschoben werden musste.</p>
<p><a class="blogbildlinks" href="https://geschichts-kontor.de/" target="_blank">Kultur- und Geschichtskontor Bergedorf</a></p>
<p> </p>
<p><a href="https://bergedorf-bille.de/" target="_blank">Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=46</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=46</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hamburgische Biografie Personenlexikon Band 8</title>
      <description><![CDATA[<h2>Sechs Beiträge</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="hambbio" src="index.php?tinymceimg=hamb_bio.jpeg" alt="hambbio" width="206" height="292" />Für den achten Band der von Franklin Kopitzsch und Dirk Brietzke herausgegebenen Hamburgischen Biografie habe ich sechs Beiträge beigesteuert.</p>
<p>(1) Ferdinand Baur (1845–1907) war ein wohlhabender Altonaer Kaufmann im Ruhestand, der sich, einer Familientradition folgend, sozial engagierte. So unterstützte er zwölf Jahre lang den 1892 gegründeten Altonaer Spar- und Bauverein als Vorstandsmitglied. In der Stadt gut vernnetzt, konnte er der Baugenossenschaft bei der Beschaffung von Krediten und Bauland behilflich sein.  </p>
<p>(2) Bleick Matthias Bleicken (1835–1900) war Ottensens erster Bürgermeister (1874–84). Der konservative Jurist setzte sich sozialpolitisch für den Bau besserer Arbeiterquartiere und regte den Zusammenschluss seiner Stadt mit dem benachbarten Altona an, da Ottensen alleine mit der Aufgabe überfordert wäre. Mit seiner Politik geriet er in einen Konflikt mit Ottensens Politikern und Unternehmern. Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen 1884 von seinem Amt zurückgetreten war, setzte er sich publizistisch weiter für seine politischen Ziele ein. Als er den städtischen Kollegien Kumpanei mit den wirtschaftlichen Eliten Ottensens vorwarf, verklagten ihn die Kollegien wegen Beleidigung. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. 1892 regte er die Gründung einer Baugenossenschaft an; die Geburtstunde des Altonaer Spar- und Bauvereins.</p>
<p>(3) Hermann Hackmack (1895–1973), gelernter Zimmermann, gehörte 1948 zu den Gründungsmitgliedern der Baugenossenschaft Bille und gehörte ihr bis 1960 als Vorstandsmitglied an. Der Sozialdemokrat hatte sich schon in der Weimarer Republik als Gemeindevertreter in Lohbrügge für den Bau von Gemeindebauten eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er dem von den britischen Besetzungsbehörden eingesetzten Hamburger Bürgerschaft an.</p>
<p>(4) Carl Hermann Merck (1809–80) war als Senats-Syndikus u. a. für die hamburgische Außenpolitik zuständig. Als sogenannter "Alt-Hamburger" war er bemüht, die Selbstständigkeit gegenüber dem wachsenden preußischen Einfluss zu bewahren. Als Bewahrer des status quo konnte er aber keine gestalterischen Impulse in den politischen Prozess einbringen, die die Rolle Hamburgs neu definiert hätten. Das blieb jüngeren Politikern wie Versmann vorbehalten.</p>
<p>(5) Werner Neben (1909–2000) war Gründungsmitglied der Baugenossenschaft Bille, der er bis 1989 als Aufsichtsratsmitglied und zeitweilig als Vorstand angehörte. Unter seinem Vorstand (1966–74) erreichte die Baugenossenschaft Bergedorf-Bille mit 500 Wohnungen pro Jahr ihre größte Bauleistung.</p>
<p>(6) Johannes Heinrich Röhrig (1859–1937), Tischler  mit eighenem Betrieb, gehörte 1892 zu den Gründunsgmitglieder des Altonaer Spar- und Bauvereins, dem er bis 1930 als Vorstand und bis 1933 als Geschäftsfüher angehörte. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Baugenossenschaft zum größten Bauherrn im preußischen Altona. Ihre Bauten prägen bis heute das Gesicht ganzer Stadtteile.</p>
<p><a href="https://www.wallstein-verlag.de/" target="_blank">Wallstein-Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=47</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=47</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Oberhafen. Von der Kuhweide zum Kreativquartier. Geschichte eines Bahnhofs.</title>
      <description><![CDATA[<h2>Hamburger Bauheft 45</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="bauheft 45" src="index.php?tinymceimg=oberhafen.jpeg" alt="bauheft 45" width="412" height="291" />Das Kreativquartier Oberhafen ist in den verbliebenen Schuppen des ehemaligen Hamburger Hauptgüterbahnhofs untergebracht, die im 19. und 20. Jahrhundert für den Hannoverschen Bahnhof gebaut wurden.</p>
<p>Auf dem östlichen Großen Grasbrook gab es in den vergangenen Jahrhundert nicht nur  Weideflächen, Holzhäfen und öffentliche Badestellen genutzt, hier standen auch ein Wasserwerk und zwei der ersten Hamburger Industrieanlagen – Schmilinskys Eisengierßerei und "Stockmeyers" Fabrik. Lange Zeit war das Gebiet als städtische Entwicklungsfläche immer wieder neu überplant, ohne das die Planungen realisiert wurden. Seine eigentliche Bestimmung erhielt das Gebiet erst seit den 1860er Jahren mit dem Bau des Hannoverschen Bahnhofs und seit 1888 mit dem Baakenhafen. Heute befindet sich hier der östliche Teil der HafenCity.</p>
<p><a href="https://www.schaff-verlag.de/hamburger-bauhefte/" target="_blank"> Schaff-Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=48</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=48</guid>
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sport und Zwangsarbeit auf dem Diebsteichgelände</title>
      <description><![CDATA[<h2>Gutachten für die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="Jahnsportplatz 206" src="index.php?tinymceimg=diebsteichlager_.jpg" alt="Jahnsportplatz 206" width="206" height="343" />Das Diebsteichgelände ist nicht nur durch die Pläne der Deutschen Bahn, den Bahnhof Altona hierher zu verlegen, in die Schlagzeilen der Hamburger Presse geraten. Auch über die geplante Umgestaltung des Thyssen-Krupp-Geländes – der ehemalige Standort eines Metallhandelsunternehmens – zu einem Ensemble mit Fußballstadion und Musikhalle bei Beibehaltung der historischen Bausubstanz, ist vielfach berichtet worden.</p>
<p>Im Rahmen der Planungen wurde ich von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mit der Erstellung eines Gutachtens zur historischen Entwicklung des Geländes (Luna-Park, geplantes Radrennstadion, Sportpätze) und der Waidmannstraße (Handelsunternehmen) beauftragt. Ein Schwerpunkt der Untersuchung war die Nutzung der Sportplätze und des Thyssen-Krupp-Geländes als Lager für Zwangsarbeiterinnen und sowjetische Kriegsgefangene durch die Nationalsozialisten. Auf den Sportplätzen gab es neben einem großen Sammellager für rund 600 Zwangsarbeiterinnen, die in der fischverarbeitenden Indiustrie arbeiten mussten, auch eine Kriegsgefangenenlager für sowjetische Soldaten. Sie wurden in der umliegenden Industrie eingesetzt. Beide Lager wurden in den letzten Kriegstagen durch alliierte Bomben zerstört. </p>
<p> </p>
<p><a href="https://www.hamburg.de/resource/blob/284338/a7e3067d9e45ce6b1391b61272494d48/geschichtsgutachten-stahncke-data.pdf" target="_blank">Gutachten</a>.</p>
<p><a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;q=beh%C3%B6rde+f%C3%BCr+stadtentwicklung+und+wohnen+hamburg" target="_blank">Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen</a></p>
<p><a href="https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/projekte-und-kampagnen/diebsteich-mitte-altona/diebsteich" target="_blank">Diebsteich-Planungen</a></p>
<p><a href="https://immobilien-lig.hamburg.de/leistungen/thyssenkrupp-areal-780226" target="_blank">Infozentrum Diebsteich</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=44</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=44</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Junge Leute, ihr müsst eine Genossenschaft gründen</title>
      <description><![CDATA[<h2>75 Jahre Bergedorf-Bille</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="bergedorf-bille" src="index.php?tinymceimg=75_jahre_bergedorf-bille.jpeg" alt="bergedorf-bille" width="206" height="281" />2023 feierte die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille das 75jährige Bestehen der 1949 gegründeten Baugenossenschaft Bille. 1960 fusionierte die "Bille" mit der 1922 gegründeten Baugenossenschaft Bergedorf zur Baugenossenschaft Bergedorf-Bille.1979 kam die 1920 gegründete Siedlungsgenossenschaft Nettelnburg hinzu. Der Zusammenschluss der "Bille" und der "Bergedorf" war eine Reaktion auf das Engagement des gewerkschaftseigenen Wohnungsunternehmen "Neue Heimat", das damals die Federführung beim Bau des neuen Stadtteils Lohbrügge-Nord hatte. In der Festschrift habe ich den historischen Teil geschrieben, basierend auf den Akten des Archivs der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille und des Staatsarchivs Hamburg.</p>
<p>Auf der Internetseite der "Bergedorf-Bille" finden sich weitere historische Artikel als PDF-Dateien, die ich für die Mitgliederzeitschrift "Bei Uns" geschrieben habe.</p>
<p><a href="https://bergedorf-bille.de/" target="_blank">Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=45</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=45</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Max Brauer. Die Altonaer Jahre 1887–1933</title>
      <description><![CDATA[<h2>Veröffentlichung des Stadtteilarchivs Ottensen</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="Max Brauer Buch" src="index.php?tinymceimg=max-brauer-buch_cover_klein-scaled.jpg" alt="Max Brauer Buch" width="206" height="283" /> In dem vom Stadtteilarchiv Ottensen herausgegebenen Band über Max Brauers Altonaer Jahre habe ich in einem Beitrag den Weg des späteren Oberbürgermeisters in die Politik behandelt. Im Verlauf der revolutionären Ereignisse in Altona im November 1918 wurden Brauer und drei andere Sozialdemoikraten vom Arbeiterrat als  kommissarische Senatoren in den Magistrat gewählt. Formal konnte der bürgerliche Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg ohne ihre Genehmigung keine Entscheidung mehr treffen. Tatsächlich arbeiteten sie zusammen, um eine Übernahme der politischen Macht durch den linksradikalen Arbeiter- und Soldatenrat im Hamburger Rathaus zu verhindern.</p>
<p><a href="https://stadtteilarchiv-ottensen.de/" target="_blank">Stadtteilarchiv Ottensen</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=43</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=43</guid>
      <pubDate>Mon, 12 Dec 2022 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hamburg in der Novemberrevolution von 1918/19</title>
      <description><![CDATA[<h2>Dynamiken der politischen und gesellschaftlichen Transformation in der urbanen Metropole</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" src="index.php?tinymceimg=novrev_206.png" alt="" width="206" height="321" />In dem von Johanna Meyer-Lenz, Franklin Kopitzsch und Markus Hedrich herausgegebenen Sammelband stelle ich die die Entwicklung der revolutionären Ereigniss in der Industrie- und Garnisonsstadt Altona, gleichzeitig Sitz des Generalkommandos des Stellvertretenden IX. Armeekorps,  vor. In Altona kreuzten sich verschiedene Entwicklungsstränge. Neben den Aktionen auf der Straße, in den Kasernen und Fabriken haben die von den Sozialdemokraten und dem bürgerlich-konservativen Oberbürgermeister "quasirevolutionären" Maßnahmen nicht nur die Dynamik der radikalsozialistischen Bewegung in Hamburg gebremst, sondern Altona auch in der jetzt wieder aktuellen "Großhamburg-Frage" neu positioniert. Die Altonaer Sozialdemokraten hatten in einem revolutionären Akt dem Bürgermeister vier kommissarische Senatoren an die Seite gestellt. Damit wollten sie verhindern, dass diie Linksradikalen im Arbeiter- und Soldatenrat für Hamburg und Umgebung, die Macht im Altonaer Rathaus übernehmen konnten. Die Großhamburg-Frage, die schon vor dem Krieg von Altona aufgebracht worden war, weil die Stadt sich wirtscnhaftlich nicht gegen den übermächtigen Nachbarn Hamburg behaupten konnte, gewann im Zuge der revolutionären Ereignisse erneut an Bedeutung, diesmal allerdings unter anderen politischen Zielsetzungen. Die Linksradikalen sahen ein Groß-Hamburg als Bedingung, ihren Vorstellungen in der Diskussion um die politische Neuordnung  des Reiches eun zusätzliches Gewicht zu verleihen. Die alten Eliten in Hamburg und Altona dagegen betrachteten diese Frage in erster Linie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.</p>
<p><a href="%20%20https:/www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5604-6" target="_blank">Transkript-Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=42</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=42</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Fischerhaus in Blankenese</title>
      <description><![CDATA[<h2>Hamburger Bauheft 38</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="Fischerhaus Blankenese 412" src="index.php?tinymceimg=20220209_145630.jpg" alt="Fischerhaus Blankenese 412" width="412" height="287" />Das "Fischerhaus in Blankenese" (Elbterrasse 4/6), eines der wenigen überlebenden urspünglichen Gebäude des einstigen Fischerdorfes Blankenese, wird seit Mitte der 1960er Jahre als Altentagesstätte mit Museumszimmer genutzt. 1927 hatte die Stadt Altona es gekauft, um dort ein Museum einzurichten – ein Plan, der aber nie in die Tat umgesetzt wurde. Jahrzehntelang wurde es privat vermietet. </p>
<p>Seit 2017 wird es denkmalgerecht saniert. Dabei stellte sich heraus, dass das Haus, dessen Alter man ins ausgehende 18. Jahrhundert geschätzt hatte, sich in die Zeit kurz nach 1570 datieren lässt – zumindest Teile des Gebäudes. Auch wenn es seitdem durch viele An- und Umbauten den jeweils aktuellen Bedürfnissen seiner Bewohner angepasst worden war, zählt es doch zu den ältestens Bauwerken Hamburgs. </p>
<p>Leider stellte sich bei den Untersuchungen aber auch heraus, dass die Gebäudesubstanz schwer geschädigt war, so dass sich die Sanierungsarbeiten vorsaussichtlich bis Ende 2022 hinziehen werden.</p>
<p><span style="color: #333399;">"Nach dem Abschluss der Renovierung im August 1960 hieß es in einer Mitteilung der für die Sanierung verantwortlichen <em>Freien Stadt</em>: 'Das Haus macht jetzt wieder einen guten, soliden Eindruck.' Ein guter, solider Eindruck: das war das Ziel der vielen kleineren und größeren Reparaturmaßnahmen im Laufe der folgenden Jahrzehnte. An eine denkmalgerechte Sanierung, verbunden mit einer bauhistorischen Bestandsaufnahme, dachte niemand. Währenddessen nagte der Zahl der Zeit hinter dem neuen Putz unentdeckt und unaufhörlich an der Gebäudesubstanz."</span></p>
<p><em>"Dankenswerterweise schreibt Autor Stahncke nicht nur über das Haus allein. Vielmehr bettet er ihre Geschichte in die von Blankenese ein. Erst diese Schilderungen, zum Beispiel von der Entwicklung des Fischfangs und der Bebauung des Elbhangs, machen die besondere Bedeutung des Fischerhauses wirklich interessant und verständlich." </em>(Hamburger Abendblatt, 1. Februar 2022)</p>
<p><a href="https://schaff-verlag.de" target="_blank">Schaff-Verlag – Verlag für Architektur und Gesellschaft</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=41</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=41</guid>
      <pubDate>Thu, 30 Dec 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>20    Schenk   Waiblinger / Schenk Fleischhauer</title>
      <description><![CDATA[<h2>Zwanzig Jahre Archiktektur</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="float: left;" title="20 plus" src="index.php?tinymceimg=scan_2.jpeg" alt="20 plus" width="206" height="279" />Eine Jubiläumsschrift inmitten des Corona-Lockdowns. Eine Jubiläumschrift, die den Weg eines "poststudentischen Zweimann-Büros" zu einem der führenden Hamburger Architekturbüros anhand zahlloser Bauten – unter ihnen viele preisgekrönte – und Quartiere nachzeichnet. 20 Jahre bedeutet auch der Übergang von Schenk+Waiblinger zu SF. Schenk Fleischhaker. Martin Schenk und Stefan Fleischhaker, der schon in den Jahren vor dem Ausscheiden von Georg Waiblinger, Partner Büropartner war, haben eine besondere Affinität zur Entwicklung von Wohn- und gemischten Quartieren. Es ist die Freude, einen in der Gegenwart funktionierenden und gleichzeitig in die Zukunft weisenden Organismus zu schaffen. </p>
<p>Für diesen Jubliäumsband habe ich die in einer Einführung die Entwicklung und Arbeitsweise des Architekturbüros sowie die gestalterische Persönlichkeit der beiden Architekten Martin Schenk und Stefan Fleischhaker vorgestellt.</p>
<p><a href="../www.schenk-fleischhaker.de" target="_blank">SF. Schenk Fleischhaker</a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=40</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=40</guid>
      <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>100 Jahre Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung</title>
      <description><![CDATA[<h2>Chronik 1921–2021</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="fwh" src="index.php?tinymceimg=fhbg_206.jpeg" alt="fwh" width="206" height="256" />Die Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Für den Jubiläumsband habe ich ihre wechselvoll-spannende Geschichte anhand der vorhandenen Akten erforscht und aufgeschrieben. </p>
<p>Im Jahre 1921 wurde auf Initiative des Mietervereins zu Hamburg die Baugenossenschaft Finkenwärder gegründet, zwei Jahre später, 1923 die Baugenossenschaft Hoffnung in Harburg. 1975 fusionierten beide Genossenschaften zur Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung, um ihr Potenzial zu vereinen und gemeinsam die Wohnanlagen zu bauen, die sich getrennt nicht hätten verwirklichen können. Die Geschichte beider Genossenschaften spiegelt die städtebauliche Entwicklung des Süderelberaums wider.</p>
<p><a href="https://www.fwheg.de" target="_blank">Baugenossenschaft Finkenwärder-Hoffnung e.G.</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=39</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=39</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Markthallen am Deichtorplatz</title>
      <description><![CDATA[<h2>Vom Agrarhandel zum Kunstbetrieb</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="Deichtorhallen" src="index.php?tinymceimg=deichtorhallen_412.png" alt="Deichtorhallen" width="412" height="291" />Der Deichtorplatz gehört zu den interessantesten Orten Hamburgs, ein Ort, der immer neue Aufgaben erfüllen und und im ständigen Wandel begriffen war. Wo heute Kunst und Kultur stattfinden, verlief einst die befestigte Stadtgrenze, lag der Bauhof, später Hamburgs erster Bahnhof und schießlich der Zentralmarkt, der die Millionenstadt mit Obst, Gemüse und Blumen versorgte. Mit dem Bau des Großmarkts am Oberhafen 1962 verloren die Deichtorhallen ihren Zweck. Eine Zeitlang wurden sie für den Blumenhandel genutzt, doch dann verfielen sie zusehends und ihr Abriss schien unaufhaltsam. Ende der 1980er Jahren wurden sie zu Ausstellungshallen für Kunst umgebaut und bilden seitdem das letzte Glied der Kunst- und Kulturkette entlang des Wallrings, zu dem die Kunsthalle und das Hamburg Museum gehören.</p>
<p>In dem Bauheft wird die Geschichte des Platzes und des Hamburger Marktwesens vorgestellt, sowie die bauliche und organisatorische Entwicklung des Zentralmarltes einschließlich einiger nicht umgesetzter Um- und Neubaupläne seit den späten zwanziger Jahren beschrieben.</p>
<p><span style="color: #333399;">"Am 4. November 1910 kam es zu einem spektakulären Unglück auf der Baustelle. Eine der beiden Kellerkonstruktionen stürzte ein und riss verschiedene Bauschuppen mit in die Tiefe. 14 Arbeiter, die mit dem Putzen der Wände beschäftigt waren, brachten sich, da der Einsturz sich durch ungewöhnliche Geräusche ankündigte, noch rechtzeitig in Sicherheit. Die Baufirma führte den Einsturz auf eine zu große Belastung mit Pflastersteinen zurück, die auf einer Länge von 30 m auf dem Dach der Kasematte aufgestapelt worden waren. Die Baudeputation wollte davon nichts wissen, da der bereits fertig gestellte Teil der Kasematte den Belastungstest bestanden und mehr Tragfähigkeit gezeigt hatte, als vertragsmäßig nötig war. Sie nahm vielmehr an, dass der Beton zu trocken gemischt worden war."</span></p>
<p><a href="https://schaff-verlag.de" target="_blank">Schaff Verlag</a></p>
<p><a href="https://www.deichtorhallen.de" target="_blank">Deichtorhallen Hamburg</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=38</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=38</guid>
      <pubDate>Sat, 19 Dec 2020 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Werner Jakstein. Die bauliche Entwicklung der Stadt Altona</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Begleitbuch zur Ausstellung "Werner Jakstein und die Architektur der Stadt"</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="jakstien 206" src="index.php?tinymceimg=jakstein_cover.png" alt="jakstien 206" width="206" height="297" />Die beiden Vorträge, die Teil der Jakstein-Ausstellung in der Staats- und Universtätsbibliothek der Universität Hamburg waren, sind in dieser Begleitschrift veröffentlicht. Olaf Bartels, mit dem ich die Ausstrellung gemeinsam kuratiert habe, setzt sich mit der Arbeit und dem Werk des Altonaer Baupflegers Werner Jakstein auseinander. Ich befasse mich in dem Aufsatz "Politische Visonen - wirtschaftschaftliche Zwänge. Altonas Stadtentwicklung vom 18 bis ins frühe 20. Jahrhundert" mit den Bedingungen, unter denen Stadtentwicklung in Altona seit der Ära des Bürgermeisters Carl Heinrich Behn stattfand. Ohne die Tatkraft und die weitschauende Politik von Bürgermeistern wie Behn, Franz Adickes, Bernhard Schnackenburg und Max Brauer hätte Altona sich nicht entfalten können und die Konkurrenz zum wirtschaftlich überlegenen Hamburg überstehen können. Behn, Adickes und Schnackenburg haben die Grundlagen gelegt, auf die Max Brauer aufbauen konnte. </p>
<p><em>Olaf Bartels und Holmer Stahncke: Werner Jakstein. Die bauliche Entwicklung der Stadt Altona. Zwei Essays mit 60 Abbildungen - Hamburg: RainvilleEdition 2019 (ISBN 973-3-00-063258-7)</em></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=37</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=37</guid>
      <pubDate>Sat, 20 Jul 2019 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Altona und die Revolution 1918/19</title>
      <description><![CDATA[<h2>Eine Dokumentation für die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="november" src="index.php?tinymceimg=november_1918_206.png" alt="november" width="206" height="290" />Als bedeutende preußische Industrie- und Garnisonsstadt spielte Altona in den Wochen zwischen dem November 1918 und dem Januar 1919 eine wichtige Rolle - auch wenn von Altona aus keine revolutionären Impulse für Hamburg oder andere norddeutsche Regionen gegeben wurden. Im Gegenteil war Altona - genauer die Altonaer SPD und der Magistrat - bemüht, die Stadt dem direkten Einfluss des "Arbeiter- und Soldatenrats für Hamburg, Altona und Umgegend" zu entziehen. Zwar galten auch in Altona die Erlasse des Arbeiter- und Soldatenrats, aber es gelang ihm zu keiner Zeit, den Altonaer Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung abzusetzen (wie er es vorübergehend in Hamburg gemacht hatte). Altona blieb eine eigenständige politische Einheit und  brachte sich als solche in die Diskussion um ein zu schaffendes Groß-Hamburg ein. In diesen Wochen fanden der bürgerliche Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg und der sozialdemokratische Wortführer Max Brauer in wichtigen Sachfragen, auch was die Zukunft der Stadt anbetraf, zueinander. Bis zu seinem Tod 1924 blieb Schnackenburg im Amt. In dieser Zeit wurde die Konzeption für das Neue Altona bereits in Grundzügen entworfen - inklusive der Groß-Altona-Politik. Als Max Brauer nach Schnackenburgs Tod Oberbürgermeister wurde, brauchte dieses Konzept nur noch umgesetzt werden, wobei bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen und nicht zuletzt die Einführung der Zinshaussteuer halfen. </p>
<p><span style="color: #333399;">"Erst am nächsten Tag, dem 13. November 1918, erfuhren Laufenburg und der Arbeiter- und Soldatenrat aus der Zeitung von der Ernennung der vier Altonaer Senatoren. Hermann Thomas hatte sie in der Sitzung am Vortrag mit keinem Wort erwähnt. Entsprechend wütend war der USPD-Vertreter Paul Dittmann. Dieser Schritt kreuze die Absicht des Arbeiter- und Soldatenrats, seine Macht auf Altona auszudehnen. Laufenberg tröstete ihn. Die Angelegenheit werde korrigiert, wenn die Eingemeindungsfrage Altonas erledigt sei und eine einheitliche Stadtverwaltung Platz greife. Ein Grund mehr für Laufenberg, die Groß-Hamburg-Frage nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern schnell zu handeln."</span></p>
<p><a href="https://www.hamburg.de/politische-bildung/" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung Hamburg</a> </p>
<p><a href="https://www.hamburg.de/bezirksversammlung-altona/" target="_blank">Bezirksversammlung Hamburg-Altona</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=36</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=36</guid>
      <pubDate>Fri, 2 Nov 2018 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Eroberung der Elbe</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Artikel über die Elbe-Politik Hamburgs vom späten Mittelalter bis zur frühen Neuzeit</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: text-top;" title="hamhistlive206" src="index.php?tinymceimg=206hamburg-history-live.jpg" alt="hamhistlive206" width="206" height="280" />In einem Artikel für „Hamburg History Live“, herausgegeben von der Stiftung Historische Museen Hamburg, beschreibe ich, wie Hamburg die Elbe mit politischen und kriegerischen Mittel eroberte und zu seinem Fluss machte. Dabei wird der Zeitrahmen vom 13. Jahrhundert bis zum Gottorper Vergleich von 1768 beleuchtet.</p>
<p><em>Ein dramatischer Sieg. Die Eroberung der Elbe. In: Hamburg History Life 4, Das Magazin für die Stadt, die Region, den Norden. </em></p>
<p><a class="blogbildlinks" href="http://www.hamburg-history-live.de" target="_blank">Hamburg History Live</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=35</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=35</guid>
      <pubDate>Wed, 4 Jan 2017 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Elbtreppen-Ensemble in Ottensen</title>
      <description><![CDATA[<h2>Eine Dokumentation</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: text-top;" title="heuberg emsemble" src="index.php?tinymceimg=206_heuberg-ensemble_.jpg" alt="" width="206" height="291" />Die Elbtreppen-Häuser in Ottensen-Neumühlen (Hamburg-Altona) wurden, nachdem öffentlicher Protest ihren Abriss verhindert hatte, aufwändig restauriert. Nicht alle Häuser konnten gehalten werden. Die mangelhafte Bausubstanz und die zu schwachen Fundamente machten das unmöglich. Zwei Häuser mussten abgebrochen werden; sie wurden bzw. werden aber durch Neubauten in gleicher Kubatur ersetzt.</p>
<p>Für die SAGA habe ich eine Dokumentation der Elbtreppen-Häuser (früher Heuberg-Häuser) erstellt. Für den historischen Teil wurden Akten des Staatsarchivs Hamburg ausgewertet.  Für die Kapitel, die sich mit der Entwicklung der „Perlenkette“ befassen, habe ich auf veröffentlichte Dokumente zurückgegriffen. Der abschließende Teil, in dem die Sanierungsmaßnahmen vorgestellt werden, beruht hauptsächlich auf Interviews mit dem verantwortlichen Architekten Olaf Schindel.</p>
<p><a title="saga gwg" href="https://www.saga-gwg.de/" target="_blank">SAGA-GWG</a></p>
<p><a title="sahb" href="http://www.sahb.de/" target="_blank">Architekturbüro SAHB</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=34</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=34</guid>
      <pubDate>Fri, 2 Sep 2016 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Boomtown Ottensen</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Artikel über die Industriestadt Ottensen</h2>
<p><img class="blogbildlinks" title="boomtown ottensen" src="index.php?tinymceimg=206_hhl_ausgabe3.jpg" alt="" width="206" height="276" />In einem Artikel für „Hamburg History Live“, herausgegeben von der Stiftung Historische Museen Hamburg, zeichne ich die Entwicklung Ottensen vom Handwerkerdorf zur Industriestadt nach. Spuren der Vergangenheit sind überall im Straßenbild des heutigen Szenestadtteils abzulesen.</p>
<p><em>Von Damals bis Heute. Boomtown Ottensen. In: Hamburg History Life 3, Das Magazin für die Stadt, die Region, den Norden. </em></p>
<p><a title="stiftung historische musee hamburg" href="http://www.historische-museen-hamburg.de/de/home" target="_blank">Stiftung Historische Museen Hamburg</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=33</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=33</guid>
      <pubDate>Wed, 17 Aug 2016 00:00:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Brüder Schnell und der Bürgerkrieg in Nordjapan</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Text über zwei wagemutige Menschen</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="206 lühdorf" src="index.php?tinymceimg=website005a.jpg" alt="206 lühdorf" width="206" height="326" />Die Geschichte der Brüder Henry und Edward Schnell stellt die des Hollywood-Helden Nathan Algren, im Film von Tom Cruise als „Last Samurai“ dargestellt, in den Schatten. Der „Last Samurai“ sucht die Entscheidung allein im Kampf und kocht danei Motive aus „Braveheart“ und „Dancing with Wolves“ zusammen. Henry und Edward Schnell haben sich dagegen im politischen Geflecht der Fürstenhäuser in Nordjapan, die nach der Meiji-Restauration 1868 gegen die neue Zentralregierung in Tokyo und für die Restauration des Shogunats kämpften, nicht nur behauptet, sie haben auch Einfluss genommen. Edward Schnell belieferte als Kaufmann die Rebellen mit Waffen, sein Bruder Henry kämpfte auf ihrer Seite – zum Teil auch à la Tom Cruise im Gewand eines Samurai. Nach ihrer Niederlage wanderte Henry mit einigen Samurai-Familien nach Kalifornien aus. Eine faszinierende Geschichte.</p>
<p><em>Die Brüder Schnell und der Bürgerkrieg in Nordjapan.</em><br /><em>(=OAG aktuell Nr. 27)</em><br /><em>44 Seiten</em><br /><em>Tokyo 1986</em></p>
<p><a href="http://www.oag.jp/" target="_blank">OAG Tokyo</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=14</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=14</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan 1854-1868 </title>
      <description><![CDATA[<h2>Meine Dissertation</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="206 diss" src="index.php?tinymceimg=website001.jpg" alt="206 diss" width="203" height="291" />Ein aus heutiger Sicht etwas sperriger Titel, auch wenn er die Sache auf den Punkt bringt. Für diese Arbeit waren umfangreiche Archivrecherchen notwendig. Neben den Staatsarchiven in Hamburg, Bremen, der Commerz-Bibliothek Hamburg und dem Algemeen Rijksarchief Den Haaf hätten eigentlich auch die Akten des Deutschen Zentralarchivs in Merseburg (damals DDR) eingesehen werden müssen. Doch das Zentralarchiv lehnte meinen Antrag auf Akteneinsicht ab – und kassierte für diese Ablehnung 20 D-Mark.</p>
<p>Als ich mich 1980 mit einem Postgraduate-Stipendium des japanischen Kulturministeriums (Monbusho) an der Universität Tokyo (Tokyo Daigaku) einschrieb, konnte ich nicht ahnen, dass die Merseburger Akten alle auf Mikrofilm im Historiographischen Institut der Universität Tokyo (Tokyo Daigaku Shiryohensanjo) vorlagen. Die DDR hatte die Mikrofilme der Universität Tokyo geschenkt, um eine Partnerschaft mit der Humboldt-Universität anzubahnen.</p>
<p>Die eineinhalb Jahrzehnte, in denen sich Preußen, und im seinem Kielwasser die Zollvereinsstaaten und die drei Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck, um einen Handelsvertrag mit Japan bemühten, waren für beide Länder die Epoche, in denen die Weichen zur Nationenbildung gestellt wurden. In Japan lavierte das Shogunat zwischen den Polen „Bewahrung des Status quo“ und „Vorsichtige Modernisierung“ und wurde währenddessen von den oppositionellen Kräften, die sich um den Tenno in Kyoto formiert hatten, überholt. 1868 war das Shogunat am Ende, Japan trat in die Meiji-Ära ein und modernisierte sich als erstmals geeinte Nation in einem atemberaubenden Tempo.</p>
<p>In Deutschland entschied sich in dieser Zeit der Dualismus zwischen Preußen und Österreich zugunsten Berlins. Dass Friedrich zu Eulenburg, der Leiter der preußischen Ostasienexpedition, 1860 in Edo (Tokyo) auch für die anderen deutschen, dem Zollverein angeschlossenen Staaten und den drei Hansestädten verhandeln sollte, gehörte zu den Bausteinen, mit denen Preußen sich in dieser Auseinandersetzung positionierte. Während Bremen und Lübeck sich in nationaler Begeisterung gerne von Eulenburg vertreten ließen, wehrte sich Hamburg widerwillig dagegen. Man wollte um keinen Preis die eigene Souveränität stückweise preisgeben. Als Eulenburg schließlich nur einen Vertrag zwischen Preußen und Japan abschließen konnte, war die Enttäuschung in Deutschland und der Ärger in den Hansestädten groß. In Hamburg herrschte grimmige Genugtuung. Man hatte es ja gewusst; auf die Preußen war kein Verlass. Dabei war ein Vertrag mit Japan im Grunde nur für Hamburg von Interesse, da die in der Chinafahrt eingesetzten Hamburger Schiffe Japan nicht anlaufen durften. 1866 erledigte sich dieses Problem mit der Gründung des Norddeutschen Bundes. Hamburger Schiffe konnten jetzt unter der schwarz-weiß-roten Flagge des Bundes japanische Häfen anlaufen.</p>
<p><em>Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan 1854-1868.</em><br /><em>(= Studien zur modernen Geschichte, hrsg.v. Fritz Fischer. Klaus-Detlev Grothusen. Günter Moltmann und Bernd-Jürgen Wendt, Universität Hamburg, Bd. 33)</em><br /><em>254 Seiten</em><br /><em>Wiesbaden, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 1987</em><br /><em>ISBN 3-515-04618-6</em></p>
<p><a class="blogbildlinks" href="http://www.steiner-verlag.de/" target="_blank">Franz Steiner Verlag</a> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=15</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=15</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Friedrich August Lühdorfs Handelsexpedition nach Japan</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Heft über den ersten deutschen Kaufmann in Japan</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="lühdorf" src="index.php?tinymceimg=website005b_1.jpg" alt="lühdorf" width="206" height="327" />Lühdorf war der erste deutsche Kaufmann, der kurz nach der Landesöffnung 1854 als Supercargo der in Bremen registrierten Brigg „Greta“ in Japan japanische Waren kaufte. Das Schiff war vom amerikanischen Ostasiengeschwader gechartert worden, um Proviant und Kohle in den japanischen Hafen Hakodate (Hokkaido) zu befördern. Die „Greta“ führte auf dieser Reise die amerikanische Flagge. Lange Zeit verweigerten die Japaner der „Greta“ die Weiterfahrt nach Shimoda in der Nähe von Yokohama und Edo (Tokyo). Doch dann kam Lühdorf ein welthistorischer Konflikt zugute – der Krimkrieg zwischen Russland und dem Osmanischen Reich. England war den Türken 1855 zur Hilfe gekommen. Dieser Konflikt schlug Wellen bis in die japanischen Gewässer, wo englische Kriegsschiffe nach dem Geschwader des russischen Admirals Putiatin suchten. Putiatin hatte sich nach Shimoda zurückgezogen, wo er gleichzeitig einen Handelsvertrag mit Japan aushandeln wollte. Nun hatte aber ein Erdbeben sein Flaggschiff „Diana“ zerstört, und 500 russische Seeleute saßen in Shimoda fest. Die Japaner wollten die Russen los werden, bevor englische Kriegsschiffe vor Shimoda auftauchten. Also baten sie Lühdorf, sie auf der „Greta“  außer Landes zu bringen. 230 Seeleute konnten sich auf einem amerikanischen Schoner absetzen. Lühdorf und Kapitän Thaulow, der Schiffsführer der „Greta“, gingen unter der Bedingung, das Lühdorf in Shimoda bleiben und Handel treiben dürfe, während die „Greta“ die restlichen Russen in Sicherheit brachte, auf das Ersuchen der Japaner ein. das war ein großes Risiko – und sie verloren das Spiel. Im August 1855 wurde die „Greta“ von der englischen Dampfkorvette „Barracouta“ aufgebracht und nach Hongkong gebracht, wo sie von einem Prisengericht gekauft wurde. Immerhin lohnte sich die Fahrt für Lühdorf, der das Land mit seinen japanischen Waren an Bord des amerikanischen Schoners „General Pierce“ verlassen konnte.</p>
<p>In einem Heft für die OAG in Tokyo habe ich Lühdorfs Handelsaktivitäten vorgestellt, und in einem Aufsatz für die Fachzeitschrift „Schiff und Zeit“ die Auseinandersetzungen der Kriegsflotten in den asiatischen Gewässern zur Zeit des Krimkrieges beschrieben.</p>
<p><em>Friedrich August Lühdorfs Handelsexpedition nach Japan.</em><br /><em>(=OAG aktuell Nr 39)</em><br /><em>72 Seiten</em><br /><em>Tokyo 1986</em><br /><em>und</em><br /><em>Die Japanfahrt der Brigg „Greta“. Über den Einfluß des Krimkrieges auf den ersten erfolgreichen Handelsversuch mit Japan.</em><br /><em>Schiff und Zeit 34 (1991), hrsg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte. </em></p>
<p><a href="http://www.oag.jp/" target="_blank">OAG Tokyo</a></p>
<p><a href="http://www.marinegeschichte.de/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts- und Marinegeschichte</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=16</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=16</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Museumsschiffe „Mikasa“ und &quot;Jylland&quot;</title>
      <description><![CDATA[<h2>Zwei Aufsätze</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="mikasa" src="index.php?tinymceimg=website010.jpg" alt="mikasa" width="206" height="272" /></p>
<p>In der Zeitschrift habe ich zwei Museumsschiffe, das japanische Linienschiff "Mikasa" und die dänische Fregatte "Jylland" vorgestellt. Im Zentrum dieser Texte steht die aktive Zeit dieser Schiffe und ihr Beitrag zu historischen Ereignissen.</p>
<p>Im Marinestützpunkt Yokosuka liegt das Pre-Dreadnought Linienschiff „Mikasa“ als Museumsschiff – allerdings nicht im Wasser, sondern einbetoniert. In dem Aufsatz behandle ich die Gründung und Aufrüstung der japanischen Flotte im 19. Jahrundert und den Konflikt mit Russland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei veranschaulicht der Lebenslauf der „Mikasa“ den Fortschritt der japanischen Marinetechnik. Schon kurz nach dem russisch-japanischen Krieg wurden deutlich stärkere Schiffe als die „Mikasa“ gebaut, und mit der Entwicklung der Dreadnought-Schiffe gehörte das ehemalige Flaggschiff der japanischen Flotte unwiderbringlich zum alten Eisen. Sie taugte nur noch als Patrouillenschiff und wurde schließlich als Küstenwachschiff eingesetzt.</p>
<p><em>Die „Mikasa“. Die japanische Flotte und der russisch-japanische Krieg.</em><br /><em>In: Schiff und Zeit 33 (1991)</em><br /><em>hrsg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte. S. 67-73.</em></p>
<p>Im jütländischen Hafen Ebeltoft liegt die Fregatte „Jylland“ als Museumsschiff. Die „Jylland“ ist das längste erhaltene Holzschiff der Welt. Im Wasser kann sie nicht mehr liegen; heute ist sie in einem Trockendocj zu begehen. Die "Jylland" ist das letzte aus Holz gebaute Schiff der dänischen Marine und gleichzeitig die erste Segelfregatte, die eine Dampfmaschine erhielt. In der Fachzeitschrift "Schiff und Zeit" habe ich, während das Schiff in jahrelanger Arbeit sorgfältig restauriert wurde, die Geschichte der „Jylland“vorgestellt. Zu ihr gehört auch die lange Odyssee, die die Fregatte durchlaufen musste, nachdem sie zunächst als Kasernenschiff genutzt und dann 1908 zum Abbruch verkauft wurde. Doch einigen ehrenamtlichen Fans des Schiffes gelang es, sie vor der Zerstörung zu retten.</p>
<p><em>Die Fregatte „Jylland“</em><br /><em>In: Schiff und Zeit 37 (1993)</em><br /><em>hrsg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte. </em><br /><em>S. 13-16.</em></p>
<p><a href="http://www.fregatten-jylland.dk/" target="_blank">Fregatte Jylland</a></p>
<p><a href="http://www.kinenkan-mikasa.or.jp/en/" target="_blank">Mikasa</a></p>
<p><a href="http://www.marinegeschichte.de/" target="_blank"><em>Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts- und Marinegeschichte</em></a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=17</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=17</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Traditionelle Elemente in einer modernen Industriegesellschaft</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Aufsatz</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="übersee asien" src="index.php?tinymceimg=51n_8tovr0l._sx355_bo1_204_203_200_.jpg" alt="übersee asien" width="206" height="287" />Die Aufgabe, die historische Entwicklung der Modernisierung Japans in der Meiji-Zeit vorzustellen, hat in diesem von den Kieler Historikern Michael Salewski und Jürgen Elvert herausgegebene Sammelband der Freiburger Ordinarius Bernd Martin übernommen. „Die Öffnung Japans durch den Westen. Annahme und Abwehr der westlichen Herausforderung (1853-1890)“ heißt sein Beitrag. Ich habe in meinem Aufsatz das Verhalten der Japaner, das ich tagtäglich in Tokyo erlebte, auf ihre historischen und kulturellen Wurzeln zurückgeführt. Erstaunlich viele Relikte aus der Feudalzeit, das vasallitische „oya-ko“ Verhältnis zwischen Lehnsherrn und Lehnsmann prägte in den 1990er-Jahren noch stark das Verhältnis der gruppenorientierten Japaner. Die Bezugsgruppe, sei es die Schule, die Universität oder das Unternehmen, für das man arbeitet, war Maßstab für ihr Handeln. Aber schon damals zeigten sich erste Anzeichen, dass in Japan die Individualisierung der Gesellschaft auf dem Vormarsch war. Nach der Modernisierung der Meiji-Zeit und der Demokratisierung nach 1945 sprach von der dritten Öffnung Japan. „Wir leben in einer Zeit, in der Traditionen wieder einmal hinterfragt werden, und sich in einer sich wandelnden Umwelt bewähren müssen“, lautete mein Abschlusssatz in dem Auftrag, den ich seinerzeit auch als Vortrag an der Universität Heidelberg vortragen durfte.</p>
<p><em>Japan. Traditionelle Elemente in einer modernen Industriegesellschaft. Vom Verhältnis zwischen Tradition und Moderne.</em><br /><em>In: Staatenbildung in Übersee. Die Staatenwelt Lateinamerikas und Asiens. Hrsg. v. Jürgen Elvert und Michael Salewski.</em><br /><em>(= Historische Mitteilungen, Beiheft 2)</em><br /><em>Stuttgart: Franz Steiner Verlag 1992</em><br /><em>S. 221-238.</em></p>
<p><a href="http://www.steiner-verlag.de/" target="_blank">Franz Steiner Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=18</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=18</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Fregatte „Jylland“</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Aufsatz</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="jylland" src="index.php?tinymceimg=website011.jpg" alt="jylland" width="206" height="272" />Im jütländischen Hafen Ebeltoft liegt die Fregatte „Jylland“ als Museumsschiff. Die „Jylland“ ist das längste erhaltene Holzschiff der Welt. Im Wasser kann sie nicht mehr liegen; heute ist sie in einem Trockendocj zu begehen. Die "Jylland" ist das letzte aus Holz gebaute Schiff der dänischen Marine und gleichzeitig die erste Segelfregatte, die eine Dampfmaschine erhielt. In der Fachzeitschrift "Schiff und Zeit" habe ich, während das Schiff in jahrelanger Arbeit sorgfältig restauriert wurde, die Geschichte der „Jylland“vorgestellt. Zu ihr gehört auch die lange Odyssee, die die Fregatte durchlaufen musste, nachdem sie zunächst als Kasernenschiff genutzt und dann 1908 zum Abbruch verkauft wurde. Doch einigen ehrenamtlichen Fans des Schiffes gelang es, sie vor der Zerstörung zu retten.</p>
<p><em>Die Fregatte „Jylland“</em><br /><em>In: Schiff und Zeit 37 (1993)</em><br /><em>hrsg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte. </em><br /><em>S. 13-16.</em></p>
<p><a href="http://www.fregatten-jylland.dk/" target="_blank">Fregatte Jylland</a></p>
<p><a href="http://www.marinegeschichte.de/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Schifffahrts- und Marinegeschichte</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=19</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=19</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Länderbericht Japan</title>
      <description><![CDATA[<h2>Zwei Aufsätze</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="länderbericht japan" src="index.php?tinymceimg=website004.jpg" alt="länderbericht japan" width="203" height="280" />Im Sammelband „Länderericht Japan“, herausgegeben von Hans-Jürgen Mayer und Manfred Pohl habe ich zwei Artikel beigesteuert: „Japans Außenpolitik von 1854 bis 1945“  und in einer überareiten Neuauflage für die Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftenreihe Bd. 355) „Die Geschichte Japans bis 1945“.</p>
<p><em>Länderbericht Japan. Geographie. Geschichte. Politik. Wirtschaft. Gesellschaft. Kultur.</em><br /><em>Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1995.</em></p>
<p><a href="http://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/de/wbg" target="_blank">Wissenschaftliche Buchgesellschaft</a></p>
<p><a href="https://www.bpb.de/" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=20</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=20</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Blick ins alte Halstenbek</title>
      <description><![CDATA[<h2>Eine Veröffentlichung der Geschichtswerkstatt Halstenbek</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="ein blick" src="index.php?tinymceimg=website007.jpg" alt="ein blick" width="206" height="296" />In Halstenbek, wo ich einige Jahre gewohnt habe, habe ich eine Geschichtswerkstatt gegründet. Als Historiker weiß man schließlich gerne, wo man wohnt. In der Geschichtswerkstatt fand sich ein Kreis engagierter Frau zusammen, einige aus alteingesessenen Baumschulerfamilien, die in zahlreichen Interviews mit Bekannten und Verwandten Geschichten und Anekdorten vor dem Vergessenwerden bewahrten. In der Geschichtswerkstatt wurden sie gesammelt und aufgeschrieben. Sie handelten von  der Arbeit in den Baumschulen und auf den Feldern, vom alten Bahnhof, der Dorfschmiede, den ersten Telefonen, dem alten Postboten und den Villen der reichen Baumschuler, aber auch von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern die in den Baumschulen arbeiten mussten – einige mit Familienanschluss, andere verhungerten und wurden am Wegrand verscharrt. Wir haben uns mit Publikationen am "Tag des offenen Denkmals" beteiligt und  das ehemalige "Armenhaus" der Gemeinde vorgestellt. Und wir haben die Baugeschichte der Halstenbeker Erlöserkirche erforscht – anhand alter Dokumente und in Gesprächen mit Menschen, die sich noch daran erinnern konnten. Einige der Geschichten, die wir gesammelt und aufgeschrieben haben, haben wir 1996 im Eigenverlag veröffentlicht.  </p>
<p><em>Ein Blick ins alte Halstenbek</em><br /><em>Halstenbek 1996, hrsg. v. d. Geschichtswerkstatt Halstenbek</em></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=21</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=21</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gemeinde Halstenbek. 1296-1996</title>
      <description><![CDATA[<h2>Jubiläumsschrift zur 700-Jahr-Feier</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="7oo Jahre Halstenbek" src="index.php?tinymceimg=website008.jpg" alt="7oo Jahre Halstenbek" width="412" height="376" />1996 feierte die Baumschulgemeinde Halstenbek ihr 700jähriges Jubiläum. 1296 wurde Halstenbek erstmals urkundlich im „Hamburger Schuldbuch“ erwähnt. Der Hamburger Johannes Longus hatte sich von Hartwicus aus Halstenbek 30 Mark ausgeliehen, und dieser hatte es ins Schuldbuch eintragen lassen. Im einführenden Kapitel der offiziellen Festschrift durfte ich die Geschichte der Gemeinde vorstellen – vom Bauerndorf zur weltweit bekannten größten Baumschul-Gemeinde Deutschlands.</p>
<p><em>Gemeinde Halstenbek. 1296-1996.</em><br /><em>Jubiläumsschrift zur 700-Jahr-Feier</em><br /><em>Hrsg. v. Gemeinde Halstenbek</em><br /><em>Halstenbek 1996</em></p>
<p><a href="http://www.halstenbek.de/" target="_blank">Gemeinde Halstenbek</a></p>
<p> </p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=22</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=22</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Preussens Weg nach Japan</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Buch über die preussische Japan-Expedition 1860/61</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="iudicium" src="index.php?tinymceimg=website006.jpg" alt="iudicium" width="206" height="333" />In diesem Buch habe ich Berichte von Mitgliedern der preußischen Ostasienexpedition zusammengestellt und erläutert, die informative und anekdotische Einblicke in das Japan der frühen 1860er Jahre erlauben. Eigentlich hatte ich das Buch „Ich bin ganz verliebt in dieses Land – Japan in den Berichten der preußischen Ostasienexpedition 1860-61“ nennen wollen – ein Zitat des Expeditionsleiters Friedrich zu Eulenburg. Doch der Verleger lehnte ab. Aber letztlich zählt der Inhalt – und der gefällt mir, jetzt wo ich 15 Jahre später im Buch herumblättere, nach wie vor.</p>
<p><em>Preußens Weg nach Japan. Japan in den Berichten von Mitgliedern der preußischen Ostasienexpedition 1860-61.</em><br /><em>Eine Publikation der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG) in Tokyo.</em><br /><em>München: iudicium 2000</em><br /><em>262 Seiten</em><br /><em>ISBN 3-89129-287-2</em></p>
<p><a href="http://www.iudicium.de/" target="_blank">iudicium</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=23</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=23</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Altona Magazin Sonderhefte</title>
      <description><![CDATA[<h2><strong>Ein Magazin über die Geschichte Altonas</strong></h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=am-700jahre.jpg" alt="" width="210" height="280" />Es begann mit „700 Jahre Ottensen“. Mit diesem Magazin hat das von der <em>altonale</em> herausgegebene Altona Magazin sich erstmals gezielt mit der Geschichte Altonas auseinandergesetzt. Die Geschichte des größten preußischen Industriedorfs – einst ein Bauerndorf, heute ein beliebter Hamburger Szenestadtteil – war schon bald vergriffen, so dass es folgerichtig war, auch weitere Altonaer Jubiläen mit Sonderheften zu bereichern. Es folgten „150 Jahre Altonaer Museum“ und „350 Jahre Altona“. Alle drei Hefte wurden konzeptionell und redaktionell von mir betreut und verantwortet.</p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=24</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=24</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Szene Hamburg Geschichte</title>
      <description><![CDATA[<h2><strong>Ein Magazin über die Stadt, den Hafen und die Hamburger</strong></h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=sh-der-hamburger-hafen.jpg" alt="" width="210" height="280" />Die ersten beiden der inzwischen auf sechs Hefte angewachsenen Geschichtsreihe von Szene Hamburg habe ich redaktionell verantwortet und geschrieben. „Hamburg im Wandel“ zeichnet das Werden der modernen Großstadt Hamburg seit dem großen Brand von 1842 nach. „Der Hamburger Hafen“ beschreibt die Entwicklung des Hamburger Hafens seit dem Bau der  ersten modernen Hafenbecken auf dem Grasbrook (heute HafenCity) bis zu den heutigen Container-Terminals.</p>
<p><strong>Aus dem Inhalt des Hafen-Magazins:</strong></p>
<p>Aufbruch in die Moderne - 1820 bis 1888 Drittgrößter Hafen der Welt - 1888 bis 1914 Arbeit im Hafen - Schauerleute, Kohlenträger und Getreidearbeiter, Ewerführer, Werftarbeiter und Briefträger Der Hafenarbeiterstreik von 1896/97 Schiffe im Hafen - Bagger, Fähren, Schlepper und andere Fahrzeuge Orte im Hafen - Die Kaispeicher A und B, die Speicherstadt, der Elbtunnel und die St. Pauli Landungsbrücken, Kaischuppen, Krane, Werften und Kaffeeklappen  Zwischen den Kriegen - 1919 bis 1939 Finstere Zeiten - 1933 bis 1945 Der Universalhafen - Wiederaufbau und Modernisierung</p>
<p><strong>Bislang erschienen:</strong></p>
<p>Hamburg im Wandel - Stadtentwicklung von 1842 bis heute <br />Der Hamburger Hafen - Von 1820 bis heute <br />St. Pauli - Von 1833 bis heute <br />Die Elbe - Biografie eines Flusses <br />Hamburg - Vom Dorf an der Alster zur Elbmetropole <br />Hamburgs grüne Anlagen – Vom Barock bis zum Urban Gardening</p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=25</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=25</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wohnen bei Genossenschaften</title>
      <description><![CDATA[<h2><strong>Ein Buch zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012</strong></h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=wohnen-bei-genossenschaften.jpg" alt="" width="196" height="280" />Auch ohne den Anlass, das 2012 von der UNO ausgerufene internationale Jahr der Genossenschaften, war es an der Zeit, ein Buch über das Wesen und die Potenziale von Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland zu schreiben. Bärbel Wegner und Anke Pieper setzen sich mit dem Wesen und der Arbeitsweise der Genossenschaften auseinander, beschreiben, welche Rechte die Mitglieder haben und wie man selbst eine Genossenschaft gründet. Ich befasse mich in drei Kapitel mit der Geschichte der deutschen Wohnungsbaugenossenschaften, der Genossenschaftsarchitektur und dem Beitrag der Genossenschaften zur städtebaulichen Entwicklung. Das Buch liegt bereits in dritter Auflage vor.</p>
<p><span style="color: #333399;">"Nur wenige Vorstandsmitglieder dürften sich damals (<em>im Kaiserreich</em>) mit den theoretischen Schriften und Richtungsstreitigkeiten von Männern wie Schulze-Delitzsch, dem Anwalt der kleinen Leute, Raiffeisen, Pfeiffer oder Huber auseinandergesetzt haben. Für sie war es wichtiger, voneinander zu lernen. Die Vorstände besuchten befreundete Genossenschaften, tauschten Erfahrungen aus und ließen sich von den Verbänden beraten. Auch hier galt der Satz von der solidarischen Selbsthilfe.  Und vielen dürfte auch nicht bewusst gewesen sein, dass sie mehr leisteten, als Wohnhäuser zu bauen. Sie waren Teil und Vorreiter einer politischen Bewegung, ohne die die Wohnungslandschaft in Deutschland anders aussehen würde. Ihnen war es gelungen, die Wohnungsfrage, die bis dahin in erster Linie als ein quantitatives Problem gesehen wurde, zu einer qualitativen Frage zu machen. Qualität war bis dahin nur in der bürgerlichen Architektur ein Thema gewesen. Jetzt wurde aus Wohnraum Lebensraum."</span></p>
<p><em>Bärbel Wegner, Anke Pieper u. Holmer Stahncke: Wohnen bei Genossenschaften.<br /> Basics – Geschichte – Projekte.  <br />Hamburg: Ellert &amp; Richter Verlag 2012 (3. Auflage) </em> <br /><em>208 Seiten mit zahlreichen Abbildungen</em> <br /><em>ISBN: 978-3-8319-0456-3</em> <br /><em>€19.95</em></p>
<p><a href="http://www.textpertin-hamburg.de/" target="_blank">Bärbel Wegner</a></p>
<p><a href="http://www.ankepieper.de/" target="_blank">Anke Pieper</a></p>
<p><a href="http://www.ellert-richter.de/" target="_blank">Ellert &amp; Richter Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=26</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=26</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Genossenschaft und ihre Stadt</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Buch über die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=genossenschaft-und-ihre-stadt.jpg" alt="" width="210" height="280" />„Liest sich wie ei Krimi.“ Holger Kowalski, Vorstand des Altonaer Spar- und Bauvereins, wusste gar nicht, wie spannend die Geschichte seiner Genossenschaft ist. Die Stadt Altona, die die Arbeit der Genossenschaft anfangs unterstützt hatte, begann schon nach kurzer Zeit, ihr Knüppel in den Weg zu werfen, wo immer es ging. Im Rathaus wehrte man sich gegen noch mehr Arbeiterwohnungen in Altona. Den Aufstieg der Genossenschaft zum größten Immobilienbesitzer der Stadt konnten die Politiker aber nicht verhindern. Also lenkte man kurz vor dem Ersten Weltkrieg ein und arbeitete mit dem Altonaer Spar- und Bauverein zusammen. Noch heute prägen die historischen Bauten der Genossenschaft das Stadtbild im Szeneviertel Ottensen und im Gerichtsviertel.</p>
<p> Das Buch erschien zum 120. Geburtstag der ältesten Altonaer Wohnungsbaugenossenschaft. Der 1892 gegründete Altonaer Spar- und Bauverein wollte keine der üblichen Chroniken, die sich häufig im Aufzählen von Bauprojekten und wechselnden Vorständen erschöpfen. Die Geschichte der Genossenschaft sollte erforscht werden – und das gleich auf verschiedenen Ebenen. In einem Erzählcafé, das sich über mehrere Monate erstreckte, erinnerten sich Genossenschaftsmitglieder an die alten Zeiten. Für das Altonaer Museum wurde eine Ausstellung vorbereitet. Und ich erhielt den Auftrag, mich in die Archivalien des Spar- und Bauvereins zu vertiefen und die Geschichte der Genossenschaft in Altona neu zu erzählen. Eine spannende Arbeit, die zu interessanten Ergebnissen führte. Die scheinbar so trockenen Vorstands- und Aufsichtsratsprotokolle bargen viele historisch wertvolle und anekdotische Schätze. </p>
<p><em>In Holmer Stahnckes lesenswerter Collage von Fakten, Erzählungen, Faksimiles und Fotos spiegeln sich nicht nur die Bauaktivitäten der Genossenschaft und die Historie ausgewählter Gebäude, sondern ebenso die Schicksale ihrer Mitglieder und die vielfältigen Schwierigkeiten, mit denen der Verein in seinem langen Leben zu kämpfen hatte.  <strong>Ulla Fölsing, Frankfurter Allgemeine Zeitung</strong></em></p>
<p><strong><em> </em></strong><em> … ein gelungenens Werk, das mit seiner Quellenorientierung für Authentizität sorgt, die Bewohner berücksichtigt und mit Zitaten von Zeitzeugen eine lebendige Geschichte erzählt. Dem Buch ist eine Verbreitung über den Kreis der Genossenschaftsmitglieder hinaus zu wünschen. Hier wird deutlich, dass eine Wohnungsbaugenossenschaft mehr ist als ein reines Wohnungsunternehmen.</em> <strong><em>Holger Martens, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte</em></strong></p>
<p><em>Eine Genossenschaft und ihre Stadt. Die Geschichte des Altonaer Spar- und Bauvereins.  <br />Hamburg: Dölling und Galitz Verlag 2012 <br />136 Seiten mit 120 Abbildungen <br />ISBN 978-3-86218-033-2 <br />24.90 €</em></p>
<p><a href="http://www.altoba.de/" target="_blank">Altonaer Spar- und Bauverein</a></p>
<p><a href="http://www.dugverlag.de/" target="_blank">Dölling und Galitz Verlag</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=27</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=27</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Werner Kallmorgen und die Speicherstadt</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Text über den Architekten der Hamburger Nachkriegsmoderne</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=werner-kallmorgen.jpg" alt="" width="203" height="280" />Anläßlich des 125. Bestehens der Speicherstadt haben der Elbe&amp;Flut Verlag und der Junius Verlag gemeinsam ein Buch über Hamburgs historisches Lagerhausquartier veröffentlicht. In dem Kapitel über Werner Kallmorgen befasse ich mich mit dem Einzug der Nachkriegsmoderne in die architektonisch verspielte, im hannoverschen Stil erbaute Speicherstadt. Kallmorgen, politisch belastet durch seine Zusammenarbeit mit dem „Architekten des Elbufers“ Konstantin Gutschow während des Zweiten Weltkriegs, erhielt 1949 den Auftrag, die durch Bomben beschädigten Speicher wieder aufzubauen und anstelle der zerstörten moderne Speicher und Bürogebäude zu entwerfen. Nüchtern, gradlinig und unverschnörkelt behaupten sich Kallmorgens Bauten neben den touristisch so attraktiven historischen Speichern. Längst sind auch sie zu bedeutenden Zeugnissen Hamburger Architektur geworden, auch wenn viele in den vergangenen Jahren modernisiert wurden. Radikale Umwidmungen, wie den Umbau der Kaffeezentrale und der Kaffeebörse in ein Hotel und die Einbeziehung des Kaispeichers A in die Elbphilharmonie, gehören zu den Ausnahmen. Sie zeigen aber, mit welcher Dynamik die Speicherstadt ihren Weg ins neue Jahrtausend gefunden hat und wie sie das historische Erbe in die Neuzeit retten konnte.</p>
<p>Zu den bedeutenden Hamburger Bauen, die in Kallmorgens Büro, der als Vater der Nachkriegsmoderne in Hamburg gilt, entworfen wurden, zählen das Spiegel-und das IBM Hochhaus, die Behörde für Wirtschaft in der Neustadt, das Allgemeine Krankenhaus in Altona und das Barlach-Haus im Jenisch Park.</p>
<p><em>125 Jahre Speicherstadt </em> <em>Hamburgs faszinierendes Backsteindenkmal von der Kaiserzeit bis heute </em> <br /><em>Thomas Hampel u. Dirk Meyhöfer (Hg.) </em> <br /><em>296 S. </em> <br /><em>ISBN 978-3-88506-039-0 </em> <br /><em>€ 19,90</em></p>
<p><a href="http://euf.de/" target="_blank">Elbe und Flut Verlag</a></p>
<p><a href="http://www.junius-verlag.de/" target="_blank">Junius Verlag </a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=28</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=28</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>350 Jahre Altona</title>
      <description><![CDATA[<h2>Eine Festschrift und ein Altona Magazin</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=350jahre-festschrift.jpg" alt="" width="196" height="280" />Die Bürgerwehr, die Palmaille, Conrad Daniel von Blücher, César Lubin Claude Rainville, Georg Friedrich Baur, das Altonaer Wappen, die Industriestadt, Alle Räder stehen still, Architekten gestalten Altona und, und, und ... Die Artikel, die ich zu den beiden Schriften beigetragen habe, beleuchten nur einige der zahlreichen Facetten der Altonaer Geschichte. Über andere haben anderen Autoren geschrieben. Beide Schriften wurden vom HSI-Verlag herausgegeben. Das Altona Magazin gibt einen Überblick über historische Ereignisse, stellt Orte vor und beschreibt das Leben bekannter und weniger bekannter Altonaer. Die Festschrift ist ein „Best-of“ der Altona-Magazin Hefte „700 Jahre Ottensen“, „150 Jahre Altonaer Museum“ und „350 Jahre Jahre“. Für alle Hefte hatte ich die redaktionelle und konzeptionelle Verantwortung.</p>
<p><span style="color: #333399;">"Als die Industriebahn 1898 ihren Betrieb aufnahm, waren je nach Schwere des Transports zwischen vier bis sieben Pferde vorgesehen, deren zugelassene Höchstgeschwindigkeit 'kurzer Trab' (5 km/h) betrug. Es konnten aber bis zu elf Pferde vor einem Waggon gespannt sein. Ein solcher Transport sorgte jedesmal für Aussehen – behinderte aber gleichzeitig den übrigen Verkehr. In den ersten sieben Monaten liefen 1341 Waggons über die Schienen der Industriebahn. Doch zeigte sich schnell, dass der Betrieb mit Pferden auf die Dauer nicht aufrechtzuerhalten war. Die Gespanne waren zum Teil sehr lang, und es war schwierig, mit den vielen Pferden auf den engen Fabrikhöfen herumzumanövrieren. Verschiedene technische Varianten wurden durchgespilet: Dampfmaschine oder Motor? Man entschied sich gegen Motorlokomotiven. 1903 war es soweit. Die ersten Dampflokomotiven wurden gegen den massiven Protest des Vereins Altona Ottensener Fuhrherren eingesetzt." </span></p>
<p><em><span style="color: #333399;"><span style="color: #000000;">350 Jahre Altona. 1664 // 350 Jahre Stadtrechte // 2014. – Hamburg 2014.</span></span></em></p>
<p><a href="http://www.altonale.de/veranstalter/gesellschafter/altona-magazin" target="_blank">Altona Magazin</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=29</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=29</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Dunklen zum Licht</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Text in "Architektur in Hamburg Jahrbuch 2014"</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="Architektur-Jahrbuch 2014" src="index.php?tinymceimg=architekturjahrbuch_hamburg_2014.jpg" alt="Architektur-Jahrbuch 2014" width="206" height="272" />Als der Architekt Karlheinz Bargholz 1962 die aus dem Jahre 1933 stammende katholische Sankt Ansgar Kirche in Niendorf durch einen Anbau erweiterte, entwickelte er ein stringentes Lichtkonzept, das den Besucher durch einen kleinen Eingang in ein Kirchenschiff führte, das im Altarraum seinen hellsten Punkt fand. Andreas Rowold, der dieses Kirchenschiff um einen Pronaus, einen Vorraum, erweiterte, entwickelte diese Lichtführung konsequent weiter, indem er den Pronaus dunkel hielt, ihn nur durch eine Reihe von LED Leuchten mystisch beleuchtete, was den Effekt, zum Dunklen ins Helle zu gehen, wenn man das Kirchenschiff betritt, verstärkt. Über die Modernisierung, die Erweiterung und die Neukonzeption - das Kirchenschiff fasst jetzt mehr Besucher, obwohl es nicht erweitert wurde - findet sich ein Text von mir im Hamburger Architektur-Jahrbuch 2014.</p>
<p><a href="http://www.rowold.org/" target="_blank">Andreas Rowold Architekt</a></p>
<p><a href="http://www.akhh.de/" target="_blank">Hamburgische Architektenkammer</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=30</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=30</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>125 Jahre &quot;Mieterverein zu Hamburg von 1890&quot;</title>
      <description><![CDATA[<h2>Eine Festschrift zur Geschichte des Mietervereins</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" title="mieterverein" src="index.php?tinymceimg=mv_cover_klein.jpg" alt="mieterverein" width="206" height="290" />Lange Jahrzehnte wusste man nur wenig über die Geschichte des „Mietervereins zu Hamburg von 1890 r. V.“. Die meisten Archivalien waren im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen – darunter das komplette Archiv des Mietervereins. Nur einige alte Zeitungsartikel aus der Gründungszeit des Vereins waren bekannt. Sie waren in den Akten der Politischen Polizei im Hamburger Staatsarchiv gefunden worden und berichteten über die Ziele des jungen, in den Augen der Staatsgewalt subversiven Mietervereins. Er wollte den Hamburger Mietern durch Rechtsberatung vor der Willkür von Hauswirten schützen und gleichzeitig durch politische Lobbyarbeit die Wohnverhältnisse in Hamburg verbessern.</p>
<p>Zu seinem 125-jährigen Jubiläum hat der Mieterverein eine Dokumentation in Auftrag gegeben. Bei Recherchen im Staatsarchiv Hamburg, der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und im Hanseatischen Wirtschaftsarchiv konnte genügend Material gefunden und gesichtet werden, um die Historie des Mietervereins zu Hamburg in ihren wichtigsten Linien nachzeichnen zu können. Politischen Einfluss besaß der Mieterverein in den ersten Jahrzehnten seiner Existenz kaum, auch wenn seine Arbeit im Bildungsbürgertum als Bereicherung für Hamburg wahrgenommen wurde. Er hatte einfach zu wenige Mitglieder, um auch von der Politik wirklich ernst genommen zu werden. Die eigene Mieterzeitungen, mit denen der Verein seiner Position Verhör zu schaffen versuchte, erfüllten ihre Aufgabe nur unzureichend. Also konzentrierte der Verein sich auf die praktische Arbeit vor Ort. Und die erschöpfte sich nicht in der Rechtsberatung, auch wenn diese für die Mitglieder die wichtigste Aufgabe war. In den 1920er-Jahren gründete der Mieterverein auch eine Reihe von Baugenossenschaften, um den gesunden, bllligen Wohnraum zu schaffen, den er stets gefordert hatte. Am Baugeschehen beteiligt sich der Hamburger Mieterverein schon lange nicht mehr. Aber inzwischen ist er mit seinen 64 000 Mitgliederhaushalten zu einer politischen Größe in der Hansestadt geworden. Seine Stimme hat Gewicht und wird zur Kenntnis genommen.</p>
<p>In vier Kapiteln wird die Geschichte des Mietervereins von der Gründung im Jahre 1890 bis ins Jahr 1974, als Dr. Eckard Pahlke Vorstandsvorsitzender wurde, nachgezeichnet. In zwei Interviews mit Dr. Eckard Pahlke und Siegmund Chychla vom Vorstand des Mietervereins sowie mit Heinrich Stüven, dem Vorsitzenden des Grundeigentümerverbandes Hamburg, plus einem "Erzähl-Café" mit Mitgliedern des Mietervereins wird die jüngere Vergangenheit vorgestellt.</p>
<p><span style="color: #333399;">"Seit 1890 bestand der Mieterverein auf seiner parteipolitisch neutralen Haltung. Als sich in Hamburg 1919 sogenannte 'Mieterräte' bildeten und zum Mietenstreik aufriefen, wandte sich der Mieterverein, wie auch die Hamburger Sozialdemokraten, gegen die Mieteräte. Die Mieterratsbewegung blieb jedoch nur eine Episode, sie brach bald in sich zusammen. 1920 unterstrich der 'Mieterverein zu Hamburg' erneut seine parteipolitische Neutralität, als er aus dem Dachverband der Mietervereine austrat. Ein außerordentlicher Mietertag hatte sich zur Sozialisierung von Miethäusern kannt. Diese 'Radikalisierung der bewegung in parteipolitischer Richtung' wollten die Hamburger nicht mittragen."</span></p>
<p><a href="http://www.mieterverein-hamburg.de/" target="_blank">Mieterverein zu Hamburg</a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=31</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=31</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Altona – Geschichte einer Stadt</title>
      <description><![CDATA[<h2>Ein Buch über 470 Jahre Stadtgeschichte</h2>
<p><img class="blogbildlinks" style="vertical-align: top;" src="index.php?tinymceimg=altona-geschichte-einer-stadt.jpg" alt="" width="206" height="280" />Im August 2014 feierte Altona das 350. Jubiläum der Verleihung des Stadtrechtes durch den dänischen König Friedrich III. im Jahre 1664. Anlass genug, um zum ersten Mal seit 75 Jahren wieder eine zusammenfassende Darstellung der Geschichte Altonas vorzulegen. Auf 384 Seiten stelle ich 470 Jahre Geschichte Altonas vor und ordne sie in den historischen Kontext ein. Das klingt nach trockener Kost, ist es aber nicht. Er habe die erste Hälfte des Buches auf der Bahnfahrtfahrt nach Kopenhagen mit Spannung gelesen und freue sich schon auf die Rückfahrt, auf der er das restliche Buch lesen werde, schrieb ein Rezensent.</p>
<p> Mit der bis 1937 selbstständigen Stadt Altona verbinden sich bis heute Begriffe wie Freiheit, Aufklärung und Toleranz. Diese Tugenden dienten aber stets einem übergeordneten Ziel, dem wirtschaftlichen Erfolg. Altona hatte ganzvolle Epochen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert erlebte es eine wirtschaftliche Blütezeit, sein „goldenes Zeitalter“. Bis heute ist das „Neue Altona“ unter Oberbürgermeister Max Brauer und seinem Bausenator Gustav Oelsner eine feste Größe in der Altonaer Geschichte. Altona entwickelte sich damals, in den Goldenen Zwanzigern, zu einer Vorzeigestadt in Deutschland mit vorbildlichen kommunalen Einrichtungen und einer innovativen Stadtentwicklungspolitik.</p>
<p>Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Kriege, Misswirtschaft, ökonomische Flauten und Abstürze, unerfüllte Hoffnungen, Rivalitäten und ständige Quengeleien mit ihren Nachbarn Hamburg und Ottensen machten den Altonaern das Leben immer wieder schwer. Und dann war da auch noch die dänische Fremdherrschaft, als die die dänische Verwaltung spätestens seit der Revolution von 1848 und dem anschließenden schleswig-holsteinischen Freiheitskampf (1848-51) empfunden wurde. Die Altonaer wollten nicht dänisch, sondern Holsteiner in einem eigenständischen Schleswig-Holstein. Doch sie wurden Preußen und schließlich Hamburger. Eine spannende Geschichte, eine Geschichte von Triumphen und Niederlagen</p>
<p><em>Zum Stadtjubiläum gibt es viele Neuerscheinungen, obenauf die opulente Stadtgeschichte von Holmer Stahncke.  <br /><strong>Frankfurter Allgemeine Zeitung</strong></em></p>
<p><em>Das Buch liest sich wunderbar leicht und zügig. In vier Stunden Bahnfahrt aus Dänemark waren es fast 150 Seiten (von 350) Geschichte, die mir anschaulich durch die Hände gingen. Ich freue mich schon auf die Rückfahrt.  <br /><strong>Der Altonaer Dichter Andreas Greve in Musenblätter</strong></em></p>
<p><em>Altona. Geschichte einer Stadt.  <br /></em><em>Ellert &amp; Richter Verlag 2014  <br />384 Seiten mit 136 Abbildungen  <br />ISBN 978-3-8319-0560-7 <br />€ 19,95</em></p>
<p><a href="http://www.hamburg.de/altona/" target="_blank">Altona</a></p>
<p><a href="http://www.ellert-richter.de/" target="_blank">Ellert &amp; Richter Verlag </a></p>]]></description>
      <link>http://holmer-stahncke.de/?post_id=32</link>
      <author>office@holmer-stahncke.de (Dr. Holmer Stahncke)</author>
      <guid>http://holmer-stahncke.de/index.php?article_id=1&amp;post_id=32</guid>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate>
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